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Sammelsurium von schönen Textstellen aus tollen Büchern. |
»”Ich wünschte, das wäre nicht zu meinen Lebzeiten!” sagte Frodo.
“Das wünschte ich auch”, sagte Gandalf, “und das wünscht sich jeder, der in solchen Zeiten lebt. Aber darüber haben wir nicht zu befinden. Entscheiden können wir nur, was wir mit der Zeit, die uns gegeben ist, anfangen.”«
»Was Menschen besonders gut können, ist zweifeln. Zweifeln an den eigenen Fähigkeiten, an den Worten eines anderen, an dem, was sie selbst gesehen haben.«
»Aber beim ersten Schlag, den das Herz eines Lebewesens tat, läutete eine Glocke und die Zeit begann abzulaufen. Ein Handel, von dem man gar nicht wusste, dass man ihn abgeschlossen hatte, nahm seinen Lauf, ein Spiel begann, bei dem das Schicksal alle Karten in der Hand hielt.
Während die Minuten und Stunden, die Tage, Monate und Jahre vergingen, wurde Geschichte geschrieben, bis der letzte Herzschlag das Ende der Reise bestimmte und es an der Zeit war, die Gewinne und Verluste gegeneinander aufzuwiegen.«
»Machmal sind Menschen wunderschön.
Nicht durch ihr Äußeres.
Nicht durch das, was sie sagen.
Nur durch das, was sie sind.«

»Ich hatte es geschafft, ich war wieder unter den Lebenden, in meiner Welt. Sie mochte langweilig sein und mittelmäßig, aber es war meine.«
»”Aber früher oder später erleidet jeder Schaden, und das geht nicht ohne Veränderungen ab.”
“Auch wenn man Schaden erleidet, braucht man einen Ort, an den man zurückkehren kann.”
“Einen Ort, an den man zurückkehren kann?”
“Einen Ort, an den es sich lohnt zurückzukehren.”«
»“Würdest du mir bitte sagen, wie ich von hier aus weitergehen soll?” fragte Alice.
“Das hängt zum großen Teil davon ab, wohin du möchtest”, antwortete die Katze.«


»Hin und wieder hat das Schicksal Ähnlichkeit mit einem örtlichen Sandsturm, der unablässig die Richtung wechselt. Sobald du deine Laufrichtung änderst, um ihm auszuweichen, ändert auch der Sturm seine Richtung, um dir zu folgen Wieder änderst du die Richtung.
Und wieder schlägt der Sturm den gleichen Weg ein. Dies wiederholt sich Mal für Mal, und es ist, als tanztest du in der Dämmerung einen wilden Tanz mit dem Totengott.
Dieser Sturm ist jedoch kein beziehungsloses Etwas, das irgendwoher aus der Ferne heraufzieht. Eigentlich bist der Sandsturm du selbst. Etwas in dir. Also bleibt dir nichts anderes übrig, als dich damit abzufinden und, so gut es geht, einen Fuss vor den Anderen zu setzen, Augen und Ohren fest zu verschliessen, damit kein Sand eindringt, und dich Schritt für Schritt herauszuarbeiten.
Vielleicht scheint dir auf diesem Weg weder Sonne noch Mond, vielleicht existiert keine Richtung und nicht einmal die Zeit. Nur winzige, weisse Sandkörner, wie Knochenmehl, wirbeln bis hoch hinauf in den Himmel. So sieht der Sandsturm aus, den ich mir vorstelle.
Natürlich kommst du durch. Durch diesen tobenden Sandsturm. Diesen metaphysischen, symbolischen Sandsturm. Doch auch wenn er metaphysisch und symbolisch ist, wird er dir wie mit tausend Rasierklingen das Fleisch aufschlitzen. Das Blut vieler Menschen wird fliessen, auch dein eigenes. Warmes, rotes Blut. Du wirst dieses Blut mit beiden Händen auffangen. Es ist dein Blut und das der Vielen.
Auch wenn der Sandsturm vorüber ist, wirst du kaum begreifen können, wie du ihn durchquert und überlebt hast. Du wirst auch nicht sicher sein, ob er wirklich vorüber ist. Nur eins ist sicher. Derjenige, der aus dem Sandsturm kommt, ist nicht mehr Derjenige, der durch ihn hindurchgegangen ist. Darin liegt der Sinn eines Sandsturms.«
»Letztlich war das natürlich nicht mein Problem. Die Welt drehte sich nach anderen Prinzipien, nicht nach denen, die ich für richtig hielt.«

»Die Welt ist voll von Dingen, denen du noch nie begegnet bist. Von denen du überhaupt noch keine Vorstellung hast.«